MBCF e.V. Logo MBCf

Sprache: Deutsch

PRESSEBERICHTE



Erschienen in: Saarbrücker Zeitung
Erscheinungsdatum: 27.05.2010

Die  USA  in  mini  entdeckt
Großer Andrang bei der Modell- und Spielzeugbörse in Freisen

Nostalgische      Dampfrösser,
Trucks,  Segelschiffe  und  ein
Flugzeugträger  in  Miniformat
verwandelten  die  Bruchwald-
halle  in  das  größte  Spielzim-
mer im Lande. Zum sechsten
Mal veranstaltete der Modell-
bauclub Freisen seine Modell-
bau- und Spielzeugbörse.


Von SZ-Mitarbeiter
Frank Faber

 

Der  Besucher  musste schon   ein   bisschen   Zeit   mit bringen,  um  das  Eldorado  für
Spielzeug-      und      Modellfans auch   wirklich   genau   beäugen zu können. Die Modellbau- und
Spielzeugbörse   in   Freisen   ist flächenmäßig die größte im gesamten Land. „Seit März schon
sind wir ausgebucht. Die Nachfrage  war  riesengroß“,  berichtet  Gerd-Peter  Werle,  der  Vorsitzende   des   Modellbauclubs. Der Schwerpunkt USA war den Börsianern wie auf den Leib geschneidert. „Viele unserer Mitglieder  befassen  sich  intensiv mit   diesem   Thema.   Die   USA bietet   dem   Modellbauer   ganz andere  Dimensionen  an  Motiven  an“,  begründet  Werle  die Themenwahl. Ein   Beispiel   gefällig:   Anerkennend    kopfschüttelnd    bestaunen die Besucher den über drei Meter langen Flugzeugträger USS Forrestal aus Holz von Aussteller  Andreas  Barz.  Etwa 10 000  Stunden  hat  er  an  Bauzeit   in   den   Hingucker   investiert.  „Warum  tust  du  dir  das an?“,    wird    Barz    von    einem schmunzelnden   Besucher   gefragt.   Mit   dem   simplen   Satz, dass  es  ihm  gut  tue,  antwortet der  Modellbauer.  Gleich  neben einem Mississippi-Raddampfer hat   der   Fünfmaster   Preussen von Werner Hitschler die Segel gesetzt. „Modellbau ist auch rege    Kommunikation“,    erklärt der  Hobbybastler  aus  Kaiserslautern.  Die  fertigen  Projekte wollen   ja   schließlich   optimal präsentiert werden. Dazu gehöre    auch    der    Austausch    von Tipps und Tricks. Traktoren   in   verschiedenen Größen  hat  Manfred  Böhning auf  seinen  Tischen  in  Position gestellt.  Mehrere  nostalgische Loks   lassen   im   Foyer   richtig Dampf  ab.  Klar,  dass  die  Nachbauten    von    Traumautos    der Nobelmarken       Ferrari       oder Lamborghini  hier  nicht  fehlen, ebenso    wie    der    ausgestellte Fuhrpark    an    US-Trucks    von den  Mini-Truck-Freunden Saar.   Neben   den   reinen   Ausstellern,   haben   die   Verkäufer aus  ganz  Deutschland,  Luxemburg und Frankreich ein gigantisches   Angebot   für   den   Modellbauer und Spielzeugfan parat. Die Palette reicht vom Bausatz   für   den   Einsteiger,   der Weiche  für  die  Eisenbahn,  Miniaturfiguren,    bis    zum    Fallschirm   für   den   Piloten   eines Militärflugzeuges.    „Für    mich ist   es   die   ideale   Gelegenheit, meine    Serien    zu    ergänzen“, sagt Eisenbahnsammler Killian Winter   aus   Saarbrücken.   Der Wormser Händler Willi von Zabern  kann  einen  Kunden  sogar mit  einem  lange  gesuchten  toten  Gleis  beglücken.  „Ich  verkaufe   nur   gebrauchte   Sachen und    stelle    momentan    einen Aufschwung fest“, meint er zufrieden. Die  Miniwelt  setzt  selbstverständlich auf eine detailgetreue Wiedergabe der Realität. Chris-
tel  Markefia  hat  vom  Kuchen über die Kerze einfach alles im Programm, was in ein Puppenhaus im Maßstab 1:25 hineingehört.  Sie  ist  alljährlich  in  Freisen mit dabei und begrüßt zahlreiche Stammkunden. „Der Besuch  ist  wieder  klasse“,  freut sich Werle. Über 800 attraktive Preise  warten  in  der  Tombola  am Stand  auf  Gewinner.  Mit  dem Erlös  der  von  Vereinsmitglied Michael Swisshell angebotenen Modellbausätze kommt der Erlös  der  Jugendgruppe  des  Modellbauclubs zugute.

 





Erschienen in: Trucker
Erscheinungsdatum: 01.05.2010


Alle zwei Jahre lockt der Modellbauclub Freisen etliche Fans ins Saarland und begeistert mit tollen Miniaturwelten.

V ia  Handzeichen  helfen zwei   Männer   einem LKW-Fahrer  beim  Rangieren  auf  dem  Autohof  Kusel.
Während dieser Fahrer noch nach einer passenden Lücke sucht, haben andere ihre Pause bereits hinter sich und machen sich wieder auf den Weg. Eigentlich nichts Besonderes, aber doch außergewöhnlich – im Maßstab 1:87.Alle  zwei  Jahre  entführt  der Modellbauclub Freisen seine Gäste im Rahmen einer großen Veranstaltung  in  seine  eigene  „kleine Welt“. Ob Miniatur-Trucks, bunte Minisportwagen, dampfende Modellloks oder detaillierte Märchenszenen – Modellbaufans und Interessierte kommen dabei voll auf ihre Kosten. Im vergangenen Jahr lag der  Schwerpunkt  auf  LKW  und Trucks. Rund 600 Besucher strömten nach Oberkirchen, um einen Blick  auf  die  beeindruckenden kleinen Welten zu werfen.

Regen zulauf: Aus elf wurden 62 Mitglieder

„Wir sind kein reiner Eisenbahner und auch kein reiner Modellautoclub“,  heißt  es  auf  der  VereinsHomepage. So sind in Freisen alle Modelleisenbahner  und  Autosammler sowie Kirmes-, Military-, Funktions-  und  Dioramenbauer herzlich  willkommen.  Geboren wurde  der  Verein  kurioserweise eher aus einer Not heraus: Auf der Suche  nach  einem  neuen  Hobby entdeckte der heutige Vorsitzende Gerd-Peter Werle 2002 den Modellbau für sich. Zusammen mit Schwager  Uwe  Säger  und  weiteren neun Modellbaufans gründete  er  dann  den Club. Heute zählt der Verein 62 stolze Mitglieder – Tendenz steigend. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Männerdomäne.

Auch Frauen sind mit von der Partie

Auch 13 Damen sind mit von der Partie, darunter auch Seniorin  Hildegard  Gelzleichter.  Ihr Spezialgebiet: Puppenkleider. Gerd-Peter Werle hat dagegen einen Faible für US-Trucks, seine Frau Lilian steht  eher  auf  Oldtimer  aus  den Vereinigten Staaten. Die  nächste  Gelegenheit,  die Miniwelt von Oma Hildegard und Co. zu bestaunen, bietet der Verein im Zuge der alljährlichen Pfingstbörse am 23. Mai in der Buchwaldhalle. Das ganz große Treffen ist dann zum Zehnjährigen für 2012 geplant.  Mehr  Infos  auch  unter www.mbcf.de.  

SIB© Andreas Hintermeyer



 





Erschienen in: Saarbrücker Zeitung
Erscheinungsdatum: 12.04.2010

13 A 380 machen in Freisen Station

Modellbauclub zeigte Kindern, wie man den Airbus zusammensetzt

13 Airbusse des Typs A 380 machten am Freitag in Freisen Station. Allerdings nur als Modell im Maßstab 1:288. Deshalb passten sie auch alle in die Räume des Freisener Modellbauclubs. Für die Kinder, die die Flugzeuge zusammenbauten, war es ein erlebnisreicher Nachmittag.

Von SZ-Mitarbeiter Gerhard Tröster


Jochen Schmitt erklärt Pascal Schad

wie man Modellflugzeuge aufbaut.

Foto: B & K

Freisen.Wo 13 Jungen in einem Raum beisammen sind, geht es normalerweise ziemlich laut zu. Nicht so am Freitag in den Räumen des Freisener Modellbauclubs. Dort herrschte unter den jungen Modellbauern eine ungewohnte Ruhe. Die Köpfe glühten vor Konzentration und Aufregung. 13 Augenpaare wanderten immer wieder über die Bauanleitungen für den Airbus A 380. Den galt es zusammenzubauen, jeder Junge für sich selbst. Mit dem Seitenschneider mussten die Teile herausgetrennt werden. Eine ruhige Hand und größte Sorgfalt waren dabei erforderlich, denn ein falsch abgeschnittenes Teil ist ein für alle mal verloren.

Die Bauanleitungen hatten außer ein paar Sicherheitshinweisen keinen weiteren Text. Alle Einzelteile waren durchnumeriert. Ansonsten signalisierten die Zeichnungen auf dem großen weißen Zettel nur, was wohin gehört und in welcher Schrittfolge gebaut werden muss. Vereinsvorsitzender Gerd-Peter Werle war sehr angetan von den Fertigkeiten und der Kombinationsgabe seiner Schützlinge. "Der Airbus A 380 ist ein ganz neuer Bausatz der Firma Revell", sagte der Modellbauchef. "Den Kindern war vorher nicht bekannt, was gebaut wird. Selbst unseren alten Hasen ist dieses Modell absolutes Neuland." Diese alten Hasen sahen den Kindern über die Schultern und gaben ihnen Tipps, wenn es mit dem Bauen einmal hakte.

Mit dem Aktionstag "Modellbau für Kids", der jedes Jahr im Frühjahr stattfindet, will der Verein Kinder und Jugendliche auf sich aufmerksam machen, um das eine oder andere neue Mitglied für seine Jugendgruppe zu finden. Jungen und Mädchen ab acht Jahren können mitmachen und einfach einmal in ein Freitagstreffen (17 bis 18.30 Uhr) in die Clubräume hineinschnuppern, ohne sich gleich im Verein anmelden zu müssen. "Die Kinder sind durchschnittlich ein halbes Jahr dabei", sagte Gerd-Peter Werle. "Dann trennt sich Spreu vom Weizen. Manche bleiben weg, andere schließen sich unserer Jugendgruppe an. Mitglieder bis elf Jahre brauchen keinen Beitrag zu bezahlen."

Aus fünf Dörfern kamen die Jungen zu diesem Modellbautag, der eine Gemeinschaftsaktion des Modellbauclubs mit dem Jugendbüro der Gemeinde Freisen war. Unter ihnen waren auch vier Neulinge, die bisher noch nie einen Bausatz zusammengesetzt hatten. Einer von ihnen war Jahn Haupt, 13, aus Niederkirchen: "Ich war ganz gespannt auf diesen Nachmittag. Mit dem Modell bin ich prima zurechtgekommen." Der zehnjährige David Schad aus Oberkirchen meinte: "Das Basteln hat mir gut gefallen. Den Airbus stelle ich daheim auf meinen Schreibtisch." Sein Zwillingsbruder Pascal versicherte: "Wenn nochmal so was ist, gehe ich wieder hin." Moritz Philipczyk, elf Jahre alt, aus Osterbrücken: "Der Tag hat alle meine Erwartungen erfüllt. Ich hatte mit dem Zusammenbauen keinerlei Probleme, obwohl ich so etwas vorher noch nie gemacht habe."





Erschienen in: Radio Salü
Erscheinungsdatum: 07.12.2009

Modellbauclub Freisen spendet 215 Euro für Aktion "Sternenregen"

Gerd-Peter Werle, 1. Vorsitzender vom Modellbauclub Freisen e.V.: "Im November 2009 wurden wir gefragt, ob wir uns vorstellen könnten den Garderobendienst bei der Jahresabschlussveranstaltung (Dankeschönfest) der "LAG Pro Ehrenamt" zu übernehmen. Nach einer kurzen organisatorischen Denkpause haben wir uns dazu entschieden diesen Dienst zu übernehmen, aber unter der Auflage das 1,00 € pro Teil gespendet wird für die "Aktion Sternenregen". Die Erlaubnis war schnell da. An diesem Abend kamen somit 215,00 € zusammen. Wir bedanken uns bei dem Veranstalter, dass wir den kompletten Erlös des Garderobendienstes hierfür verwenden durften. Wir danken allen Helfern an diesem Abend. Es war uns ein Bedürfnis hierfür zu spenden und dies mit einem gewissen Anlass verbinden zu können."





Erschienen in: Saarbrücker Zeitung
Erscheinungsdatum: 18.03.2010

Mit Frauenpower starteten die Damen des Freisener Modellbauclubs einen "Women Only"-Stammtisch. Mit dabei waren Anja Schmitt-Schumacher, Karin Kessler, Petra Hintermeyer, Lilian Werle, Doris Gisch (hinten von links), Elke Sänger, Annemarie Theobald, Hildegard Gelzleichter, Heike Kuhn (vorne von links). Foto: Schneider

Modellbau nicht nur für Männer

Die Frauen des Modellbauclubs Freisen trafen sich zu ihrem ersten Stammtisch unter der Leitung von Lilian Werle. Gemeinsam will man an Projekten arbeiten oder etwas zusammen unternehmen.

Von SZ-Mitarbeiterin Evelyn Schneider

 

 





Erschienen in: Saarbrücker Zeitung
Erscheinungsdatum: 18.02.2010

Eine Familie im Modellbaufieber

 

 

Viel Freizeitspaß in Freisen mit der großen Welt im Kleinen – Club hat mittlerweile 61 Mitglieder

Der Modellbau zieht Gerd Peter Werte aus Freisen und sechs Familienmitglieder in den Bann. Jeder von ihnen befasst sich mit einer anderen Richtung. Ein Beweis dafür, wie breit gefächert diese Art Hobby ist.

 

Von SZ-Mitarbeiter Gerhard Tröster

 

Modellbau ist die naturgetreue, maßgeblich verkleinerte Nachbildung von Personen, Gegenständen und Landschaften. So steht es im Lexikon. Große Welt im Kleinen also. Wer einmal von diesem Fieber erfasst ist, den lässt es nicht mehr los. Das kann man zum Beispiel auch von sieben Mitgliedern der Familie Werle in Freisen behaupten.,

Angefangen hat alles damit, dass Gerd-Peter Werle vor einigen Jahren mit dem Fußballspielen aufhörte und aus „Altersgründen" aus der Freisener Jungen Union ausschied. Er ging auf die Suche nach einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung. Mit seinem Schwager Uwe Sänger, der eine große Modelleisenbahnanlage besitzt, sprach er darüber, was vielleicht als Hobby für ihn in Frage käme. „Modellbau wäre nicht schlecht", sagte sich Gerd-Peter Werle. „Dafür werden aber Mitmacher gebraucht, dann macht es viel mehr Spaß." Bald wurde der Gedanke konkret, in Freisen einen Modellbauclub zu gründen. Nach Aufrufen in den Zeitungen zeigte sich, dass das Interesse dafür groß war, auch in der eigenen Familie. Kurze Zeit später wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Der Modellbauclub Freisen wurde aus der Taufe gehoben. Familienmitglieder bildeten die Eckpfeiler des Vorstands, der insgesamt 13 Mitglieder zählt.

Von diesem Zeitpunkt an war die ganze Familie in Sachen Modellbau nicht mehr zu bremsen. Gerd-Peter Werle, der Vorsitzende des Vereins, begann damit,  Modellautos zu sammeln und zu bauen und den Schwerpunkt auf Feuerwehrautos und amerikanische Trucks zu legen. Seine Frau Lilian, die Schriftführerin fing an, im Maßstab 1:87 Märchenwelten und Szenen aus bekannten Filmen zu bauen. „Manchmal ist das so kribbelig, dass ich aufhören und etwas anderes tun muss", erzählte sie. Dieses Andere war das Modell eines alten Segelschiffes mit dem Namen „Victory". Uwe Sänger, der stellvertretende Vorsitzende, ist ständig dabei, seine Modellbahnanlage zu erweitern. Obwohl er Zugbegleiter bei der Bahn ist, erinnert ihn, wie er versicherte, die Modellanlage in der Freizeit nicht an seinen Beruf, bringt ihm vielmehr Erholung. „Hier bin ich mein eigener Lokführer und Fahrdienstleiter. Es gibt keine Diskussionen mit Fahrgästen und keine Verspätungen", schmunzelte der Modellbauer. Seine Frau Elke, die Kassiererin, widmet sich der Lego-Showanlage des Vereins, die erstmals im Dezember aufgebaut worden war.

Jugendleiter Jan Werle, 20, hat am Bau von Kirmesmodellen Gefallen gefunden. Einen ganzen Rummelplatz hat er inzwischen zusammen: Karussells, Schiffschaukel, Geisterbahn und die berühmte „Wilde Maus". Nichts ist starr gebaut, alles dreht und bewegt sich.

Hildegard Gelzleichter, Mutter von Gerd-Peter Werle und Beisitzerin im Verein, häkelt, strickt und näht Puppenkleider. 40 Puppen, sozusagen Modelle von kleinen Kindern, hat sie inzwischen hübsch angezogen. „Aber nicht eine davon wird verkauft, höchstens mal ausgestellt", versicherte die Seniorin. Schließlich sammelt und fährt Heiko Stillenmunkes ferngesteuerte Autos (RC-Cars) mit richtigem Benzinmotor. Es ist ein Hobby, das allerdings draußen gepflegt werden muss. So hat jeder seine Freizeitbeschäftigung.

 



Seiten: 1 | 2 | 3