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PRESSEBERICHTE



Erschienen in: Saarbrücker Zeitung
Erscheinungsdatum: 07.06.2017

Mit großer Liebe zum Detail

Die Auswahl bei der Modellbaubörse in Freisen war diesmal so groß wie noch nie.

Fotos: Sick

Freisen. Modellbauclub Freisen hatte bei der Modellbau- und Spielzeugbörse am Sonntag einiges zu bieten. Aussteller scheuten keine langen Anfahrten. Jennifer Sick

Von einem Podest lächelt ein kleiner, grüner Yoda auf die Besucher der Bruchwaldhalle herab. Bei näherer Betrachtung fällt auf: Es handelt sich um einen Wecker, der lediglich im Stil der beliebten Star-Wars-Figur gebaut wurde. Gleich nebenan warten zahllose Eisenbahnwaggons - alle von namhaften Herstellern wie Märklin oder Fleischmann - auf interessierte Abnehmer. All das und noch einiges mehr wurde am vergangenen Sonntag auf der 13. Modellbau- und Spielzeugbörse des Modellbauclub Freisen ausgestellt und feilgeboten. "Wir haben heute eine Riesenauswahl an neuen und gebrauchten Sachen", erklärte der Vorsitzende des Clubs, Gerd-Peter Werle, während der Börse. "Lego, Spielzeug, Eisenbahnen, Autos und noch viel mehr." Die Auswahl sei dieses Mal noch größer als sonst. Denn aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich waren Aussteller angereist, um ihre Waren zu präsentieren, zu tauschen und zu verkaufen. So wurde auf der Modellbau- und Spielzeugbörse eine riesige Zahl unterschiedlichster Produkte gezeigt: Modelleisenbahnen und Zubehör, Modelllastwagen und -autos, Militärmodelle, Lego-Figuren und Playmobil-Spielzeug, sogar winzige Einrichtungsgegenstände für Puppenhäuser gab es zu bestaunen. Ebenso einige Raritäten, die vor allem Sammler begeisterten.

Besondere Aufmerksamkeit durch die Besucher wurde den unterschiedlichen Dioramen zuteil, die einige der Aussteller aufgebaut hatten. Eine kleine Stadt mit dazugehöriger Kirmes lockte viele Neugierige an. Bunte Lichter blinkten an den Fahrgeschäften und Riesenrad und Autoscooter waren ständig im Bewegung. Dabei war es vor allem der Detailreichtum, der viele beeindruckte. So durften zum Beispiel auf einem kleinen Badeteich gleich neben der Stadt nicht die Enten fehlen, die fröhlich übers Wasser paddelten und deren Weg nur von einem Ruderboot gekreuzt wurde, das seine Kreise über den See zog. Alles wie von Geisterhand bewegt.

Unbewegt, aber nicht minder detailreich waren die Dioramen von Winfried Gräf. Er hatte einen Bauernhof und ein Waldstück mitgebracht, auf dem schwere Maschinen und zahlreiche Arbeiter zu Gange waren. Die Arbeitsstunden, die in nur einer Szene stecken kann Gräf schon nicht mehr zählen. "Allein an meinen Fahrzeugen sitze ich manchmal sieben bis acht Stunden", erklärte er. Der Grund: Viele Modelle sind selbstgebaut. Denn das, was Gräf, der selbst in einem landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen ist, gerne haben möchte, gibt es oft nicht zu kaufen.

Ein ähnliches Schicksal teilt auch Frank Waldmann. Auch er muss vorhandenen Modelle häufig von Hand nachbessern. Das Ergebnis aber ist der Mühe wert. Zum Beweis hatte er gleich mehrere Modelle dabei. Darunter einen zweieinhalb Meter langen Nachbau des Schlachtschiffes Bismarck, für das die Besucher schwärmten. "Wunderschön" und "ein Kunstwerk" waren nur zwei der lobenden Worte, die Waldmann ernten konnte. Sein Lieblingsmodell aber war das Spaceshuttle mit Startrampe im Maßstab 1:144, an dem er vier Jahre gearbeitet hatte. Bis ins kleinste Detail stimmte das beleuchtete Modell für den Besucher. Waldmann aber sah noch viele Kleinigkeiten, die er selbst noch verbessern wollte. Das nötige Material dazu konnte er bestimmt auf der Modellbaubörse finden





Erschienen in: Saarbrücker Zeitung
Erscheinungsdatum: 19.05.2016

Schönes und Skurriles

Autor: Jennifer Sick

Sicher gehörte eine kleine Modellbahnanlage mit Pendelzugsteuerung im Instrumentenkoffer zu den Highlights der mittlerweile zwölften Freisener Modellbau- und Spielzeugbörse. Es gab noch viel mehr zu sehen.

80 Aussteller aus Deutschland und Frankreich sowie zahlreiche Besucher tauschten, kauften und verkauften neue und gebrauchte Produkte aus unterschiedlichsten Bereichen: Zur zwölften Modellbau- und Spielzeugbörse hatte der Modellbauclub Freisen am Pfingstsonntag in die Bruchwaldhalle eingeladen. „Wir haben heute alles rund um das Thema Modellbahn hier“, erklärte Gerd-Peter Werle, Vorsitzender des Modellbauclubs. Dazu gehörten die bekanntesten Marken wie Märklin, Fleischmann oder Roco mit ihren neuesten Produkten, aber auch echte kleine Schätze. „Viele Aussteller sind mit besonderen Raritäten hier“, verriet Werle. „Das macht unsere Börse zu einem Mekka für Sammler.“ Das bestätigten auch Besucher. Einer von ihnen war Günter Mohr. Er konnte einen lange gesuchten Postwagen ergattern und war sich sicher, noch weitere Sammlerstücke zu entdecken: „Von solchen Börsen gehe ich nie ohne etwas weg, aber hier in Freisen finde ich immer etwas besonders Schönes“, sagte der Modelleisenbahnfreund.

Etwas Besonderes ergattern

Doch nicht nur im Bereich Eisenbahn hatten die Aussteller einiges zu bieten. Auch der Modellbau generell kam in der Bruchwaldhalle nicht zu kurz. Die Besucher fanden Autos, Trucks, Flugzeuge, Panzer, Schiffe und natürlich auch jede Menge Zubehör. Außerdem sorgte das diesjährige Motto noch für zusätzliche Abwechslung. „Diesmal haben wir den Schwerpunkt Figuren“, erklärte Werle. „Da ist alles mit dabei von Lego über Playmobil bis hin zu Schleich“. Und tatsächlich waren die Produkte der Aussteller auch hier mehr als abwechslungsreich. In einem Schaukasten stand Han Solo neben Bart Simpson. Einen Stand weiter fand man Feen und Elfen auf blumenumrankten Einhörnern und schon beim nächsten Anbieter konnten Modellbaufreunde eine komplette österreich-ungarische U-Boot-Besatzung in Miniaturgröße kaufen. Und wem das noch nicht genug war, der hatte die Möglichkeit mit der Figur eines zum Leben erwachten Auxiliarsoldaten zu plaudern. Modellbauer Thomas Hergert war extra aus Mainz angereist, um in römischer Rüstung die Gäste zu empfangen. Einige der Aussteller hatten außerdem ihre Anlagen aufgebaut, so dass Besucher sich auch gleich ein paar Anregungen zum Thema Modellbau mitnehmen konnten. Hier beeindruckte vor allem die Detailfreude der Teilnehmer, die bei genauer Betrachtung der unterschiedlichen Modellbauwelten zu Tage kam. Eine dieser Anlagen gehört Richard Kläser vom Plastik- und H0-Modellbauclub Wiesbaden. Er hatte nicht nur einen kleinen Pinguin in seiner ansonsten sehr nach Deutschland aussehenden Modellwelt versteckt, sondern auch einen seiner Mini-Lkw mit den Gesichtern des Freisener Modellbauclubvorstandes verziert. Besondere Aufmerksamkeit zog die Anlage von Klaus Simon auf sich, denn er hatte eine kleine Eisenbahn in einen Basskoffer verbaut. „Auf solche Ideen kommt man, wenn man auf sehr vielen Börsen war und einfach schon viel gesehen hat“, verriet der Modellbauer. Da er selbst jahrelang Musik gemacht habe, lag der Gedanke gar nicht so fern, eine Bahn mittels einer Pendelzugsteuerung durch einen Instrumentenkoffer fahren zu lassen. Den Besuchern gefiel die ungewöhnliche Idee und viele versammelten sich, um diese kleine Modellwelt zu bestaunen.





Erschienen in: Saarbrücker Zeitung
Erscheinungsdatum: 27.10.2015

Kleine Welt sorgt für große Augen

Lange Nacht der Modellbahn lockte über 350 Gäste in Freisener Schulaula

Von Brian-Timmy Erbe

Bei der langen Nacht der Modellbahnen in der Aula der Gemeinschaftsschule Freisen präsentierte der Modellbauclub Anlagen für jedes Alter. Familie Becker aus Freisen riskierte einen Blick – in diesem Fall auf die Playmobil-Anlage. Foto: H. Bernhardt Foto: H. Bernhardt

Eisenbahnen, Häuser und ganze Landschaften in kleinem Maßstab haben am Samstag die Aula der Gemeinschaftsschule in Freisen dominiert. Denn der Modellbauclub Freisen hatte dort zur langen Nacht der Modellbahn eingeladen.

Die ersten Besucher sind schon um 15 Uhr gekommen. Da mussten sie aber noch unverrichteter Dinge wieder umkehren, denn es sollte ja die lange Nacht der Modellbahn werden, und die Aussteller vom Modellbauclub Freisen waren in der Aula der Gemeinschaftsschule noch voll mit dem Aufbau der Anlagen beschäftigt. Später dann, nach 17 Uhr, habe man keine Frühstarter mehr weggeschickt, obwohl noch nicht alles startklar war, erzählt Gerd-Peter Werle, der Vorsitzende der Freisener Modellbauer. Zwar hätten die Clubmitglieder einige Routine im Aufbau von Präsentationen, aber die ausgestellten Modellbahnanlagen sollten in jedem Jahr anders aussehen und das koste dann schon einige Zeit. Vor allem auch die jüngsten Gäste habe man dabei im Auge, denn es gelte, so Werle, bei den Kindern das Interesse für das Hobby Modellbahn zu wecken: „Diese Veranstaltung ist zuerst einmal für die Kinder gedacht, denn die sollen ihren Spaß haben.“

Modell-Welten für die Kleinen

Und so war für die jüngsten Besucher der Einstieg in den Modellbahn- und Modellbauspaß auch maßgeschneidert in der Halle präsentiert. Es gab eine Kinder-Eisenbahn, die sich völlig unkompliziert in einem Gleis-Oval bewegte und eine Playmobil-Stadt mit riesigem Rummelplatz samt Riesenrad und zahlreichen Figuren, die von einem großen City-Zug durchquert wurde. Dazwischen aufgebaut auch voll eingerichtete Puppenhäuser. Kein Wunder, dass hier nicht nur Jungen stehenblieben und staunten.

Zum Staunen auch die Lego-Bahn, die eindrucksvoll zeigte, dass der Freisener Verein neben den Freunden der Modellbahnen auch vielen Modellbauern eine Heimat gibt. Solchen, die schon seit den Tagen der Kindheit nicht von den bunten Plastikklötzchen loskommen und etlichen anderen, die mit anderen Materialien, Metall, Holz und Papier zu Werke gehen. Vorzeige-Objekt der Präsentation war die große Modul-Eisenbahn, die einen beträchtlichen Teil der Halle ausfüllte. Hier trug jeder Modell-Eisenbahner seinen Teil bei, indem er ein Teilstück einer Landschaft fertig modelliert und mit Schienen versehen an ein anderes, von einem weiteren Vereinsmitglied gestaltetes Stück Modellbahn-Landschaft anschloss. Die Gleisanschlüsse sind genormt, die Landschaften individuell – am Ende passte alles.

Das gilt auch für die Besucherzahl, mit der die Veranstalter sehr zufrieden waren. Der Vorsitzende stellte fest, dass am Ende wohl zwischen 350 und 400 Gäste den Weg in die Halle gefunden hatten. Nicht schlecht für einen Samstagabend und nicht schlecht für die Zukunft denn, so Gerd-Peter Werle: „Wir bemühen uns, das angestaubte Hobby wieder aktuell zu machen und wenn man den Leuten nicht zeigt, was man macht, kommt auch keiner.“





Erschienen in: Wochenspiegel
Erscheinungsdatum: 28.03.2014

Das „Steineland“ bietet alles für den Lego-Fan

28. März 2014 
Modellbauclub Freisen lädt am 12. und 13. April in die Festhalle nach Oberkirchen

Lego-Fans treffen sich wieder in Freisen. Foto: Veranstalter

OBERKIRCHEN Der Modellbauclub Freisen organisiert am Wochenende vor Ostern, am Samstag, 12. April, und Sonntag, 13. April, das zweite „Steineland“ in der Festhalle Oberkirchen.

Nachdem die Premiere in Freisen im Jahre 2012 ein voller Erfolg war, wird diesmal die größere Halle in Oberkirchen zum Schauplatz der vielen kleinen Kunststoffsteinchen. „Steineland“ ist eine Ausstellung von Lego-Fans für Lego-Interessierte jeden Alters. Mehr als 40 Aussteller zeigen Vieles, was die meisten Kinder, aber auch viele Erwachsene noch aus ihrer eigenen Kindheit kennen. Es wird beispielsweise eine große Modelleisenbahn, ein Rummelplatz, Star-Wars-Welten, Technik, Friends, große Schiffe, ein Western-Fort und Vieles mehr zu sehen geben. Diese Veranstaltung wird vom Lego-Store Saarbrücken unterstützt und ein Team wird an beiden Tagen anwesend sein, um mit den Kids kleine Lego-Bausätze zu bauen und Spiele-Wettbewerbe durchzuführen.

Besucher können auch neue und gebrauchte Lego-Steine kaufen. Allerdings soll dies keine Verkaufsveranstaltung, sondern eine Ausstellung sein. Daher sind nur wenige Händler eingeladen worden, damit genügend Platz für die Exponate der Aussteller besteht.

Für die kleineren Kinder gibt es eine Spielecke und auch eine Tombola steht auf dem Programm. Für das leibliche Wohl ist mit gespendeten und selbst gebackenen Kuchen bestens gesorgt. Sonntags können Besucher Hackbraten mit Weck und Soße zum Preis von 6 Euro verzehren.

Die Ausstellung ist samstags von 14 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Der Eintritt kostet 2,50 Euro für Erwachsene. Der Eintritt für alle Besucher unter 18 Jahren ist frei. Für weitere Informationen steht der Vorsitzende des Vereins, Gerd-Peter Werle, unter Tel. (06855) 7643 zur Verfügung. red./ea





Erschienen in: Saarbrücker Zeitung
Erscheinungsdatum: 21.05.2013

Faszinierende Miniaturwelt

Von SZ-MitarbeiterinAndrea Hoppstädter

80 Händler und 16 Mal so viele Besucher sind ein deutliches Signal: Modellbau liegt schwer im Trend. Der Modellbauclub Freisen war von der Resonanz überwältigt, die Besucher wiederum vom Angebot.

Freisen. Wieder gab es für Freunde des Modellbaus am Pfingstsonntag in Freisen viel zu entdecken. Zum neunten Mal organisierte der Modellbauclub Freisen die jährliche Modellbau- und Spielzeugbörse, eine der größten im Saarland. Mehr als 80 Händler und Aussteller zeigten in der gut besuchten Bruchwaldhalle ein breites und abwechslungsreiches Angebot rund um das Thema Modellbau. Neben saarländischen Ausstellern gab es viele, die von weiter angereist waren: aus Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und sogar aus dem benachbarten Ausland, wie Frankreich, Belgien oder Luxemburg.

Schlange stehen im Regen

Schon am Morgen zur Eröffnung der Ausstellung gab es am Eingang eine Warteschlange. Die schlechten Wetteraussichten lockten zahlreiche Besucher in die große Halle, den ganzen Vormittag riss der Besucherstrom nicht ab. „Für uns ist das schlechte Wetter natürlich nicht schlecht“, meinte eine Händlerin von Modellautos lachend. „Jetzt müssen die Leute nur noch kaufen und nicht nur gucken.“

Seit 2005 findet die Börse jedes Jahr am Pfingstsonntag statt. In diesem Jahr zeigte sich der Vorsitzende Gerd-Peter Werle mit den Besucherzahlen äußerst zufrieden. „Wir sind positiv überrascht und quasi überwältigt von dem sehr guten Besucherandrang“, so Werle. Rund 1300 Besucher habe man diesmal gezählt, das habe die Zahlen des letzten Jahres weit übertroffen.

Einen Schwerpunkt gab es in diesem Jahr nicht, das Angebot war breit gefächert und bunt gemischt. Zu betrachten und zu kaufen gab es alles, was das Herz des Modellbauers begehrt: Modelleisenbahnen, Pkw und Trucks in verschiedenen Maßstäben durften nicht fehlen. Daneben gab es aber auch umfangreiches Zubehör, Figuren, Vitrinen sowie Lego-Artikel, Puppen, Spielzeug und Military. Manche Besucher nutzten die Börse auch für einen Informationsaustausch mit Händlern und Ausstellern, die dazu offenkundig gerne bereit waren. Im Eingangsbereich der Halle war eine Mini-Kirmes aus Lego, komplett mit einem sich drehenden Riesenrad, zu bewundern. An einem anderen Stand gab es die Möglichkeit, LEDs in Modelle einbauen zu lassen, eine Arbeit, die viel Fingerspitzengefühl erforderte und so manchen bewundernden Blick auf sich zog.

Besonderer Hingucker war die große Spur-1-Anlage eines Ausstellers aus Kaiserslautern mit einer Länge von knapp 14 Metern und sechs Metern Breite. Vier Stunden habe es gedauert, bis die Anlage aufgebaut gewesen sei, erklärte der Aussteller. Die Anlage diene rein dem Spaß der Besucher und dem „Kind im Manne.“ Hier gab es zwar nichts zu kaufen, dafür jedoch einiges zu sehen. Ein Personenzug mit Beleuchtung sowie zwei Güterzüge mit originalgetreuen Geräuschen lockten zahlreiche große und kleine Besucher an.

Ständig umringt war jedoch auch der Stand von Konrad Heimsott aus Pirmasens, der eine kleine Ortschaft mit so vielen liebevollen Details aufgebaut hatte, dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gab, von einem Feuerwehreinsatz über schaukelnde Kinder, pickende Hühner, umstürzende Bäume bis zu einem Plumpsklo, in dem eine Zeitung lesende Figur versteckt war. Dieser Stand war vor allem von vielen Kindern umringt, die alles mit staunenden Augen betrachteten. Eine große Tombola rundete die Ausstellung ab. Mehr als 700 Sachpreise gab es zu gewinnen. Der Erlös ist für die Arbeit der Jugendgruppe des Modellbauclubs bestimmt.





Erschienen in: Saarbrücker Zeitung
Erscheinungsdatum: 10.04.2013

Club hat arbeitsreiches Jahr hinter sich Jubiläumsausstellung erfährt großen Zuspruch

Freisen. Es brannte. Kurzerhand musste daher der Modellbauclub (MBC) Freisen seine Mitgliederversammlung verlegen. Denn im Feuerwehrhaus, wo ursprünglich getagt werden sollte, war plötzlich ein Lagezentrum. "Der Dank geht an das örtliche Rote Kreuz, in Person von Arndt Eisenhut, der spontan ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte", sagt der MBC-Vorsitzender Gerd-Peter Werle (Veröffentlicht am 10.04.2013)


Viele Kinder wollen in Freisen Modelle bauen. Foto: Hoppstädter

Freisen. Es brannte. Kurzerhand musste daher der Modellbauclub (MBC) Freisen seine Mitgliederversammlung verlegen. Denn im Feuerwehrhaus, wo ursprünglich getagt werden sollte, war plötzlich ein Lagezentrum. "Der Dank geht an das örtliche Rote Kreuz, in Person von Arndt Eisenhut, der spontan ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellte", sagt der MBC-Vorsitzender Gerd-Peter Werle. Eine große Zahl der 82 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Der Bericht des Vorsitzenden stand unter dem Motto "Zu Beginn des Jahres waren wir gesund - gegen Ende des Jahres sind wir kerngesund".

Nachdem Werle seinen Rechenschaftsbericht verlesen und erläutert hatte, folgte der Bericht des Kassierers. Auch diese Daten gab der Vorsitzende zum Besten, da die eigentliche Kassiererin kurzfristig ausgeschieden war und eine kommissarische Lösung gefunden wurde. Doch all die vorhandenen Baustellen des vergangenen Jahres konnten durch gemeinsames Engagement eindrucksvoll behoben werden.

Der Altersdurchschnitt im Verein beträgt 41,5 Jahre. Das jüngste Mitglied ist drei Jahre und das älteste 85. Dies sei für einen Verein mit dieser Art und Vielzahl von Modellbauinteressen sehr ungewöhnlich. Aber diese Interessenbreite sei auch die Stärke des Clubs.

Mehr als 2000 Gäste begrüßt

Das Jahr 2012 war vor allem durch die Vorbereitungen und die dann stattfindende Jubiläumsausstellung, am 3. und 4. November, geprägt. Die Organisatoren dieser Jubiläumsausstellung wurden von einem fulminanten Zuschauerzuspruch überrascht. Mehr als 2000 Gäste fanden an beiden Tagen den Weg in die Freisener Bruchwaldhalle. Einige Besucher kamen sogar mehrere hundert Kilometer gefahren, um diese Ausstellung zu besuchen. Fast die ganze Bandbreite des Modellbaus war in mehr oder weniger großen Bereichen zu sehen.

Inzwischen hat sich ein länderübergreifender Lego-Stammtisch etabliert. Die Teilnehmer kommen aus Luxemburg, Frankreich und den angrenzenden Bundesländern. Das monatliche Programm "Frauenpower" findet immer mehr Anhängerinnen. Das Sommerfest auf der Freisener Freizeitanlage war gut besucht und wird 2013 wiederholt. An der Weihnachtsfeier nahmen 64 Personen teil.

Der Bericht des Jugendleiters folgte. Neben der Jubiläumsausstellung nahm auch die Jugendgruppe einen großen Teil des Aktionsbereichs ein. Inzwischen besuchen rund 35 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 16 Jahren die wöchentlichen Gruppenstunden. Die Betreuung wird dauerhaft von sechs Clubmitgliedern gewährleistet. Unter der Führung des Jugendleiters, Danny Heinrich, sind auch immer öfters weitere erfahrene Clubmitglieder bereit, die Jugendgruppe zu unterstützen. Allerdings ist der Club räumlich an seine Grenzen gestoßen. Deshalb hat er einen Aufnahmestopp verhängt. Obwohl die Besucher der Jugendgruppe dreigeteilt sind (Einsteiger, Mädchen, Fortgeschrittene), sollen ungern interessierte Kinder abgelehnt werden. Aber im Moment sind dem Club die Hände aus Platzgründen gebunden. Neben der Teilnahme am bundesweiten Aktionstag Modellbau finden auch immer wieder Fahrten, wie zur Flugzeugausstellung in Hermeskeil, ins Rocklands St. Wendel oder ins Kino statt. Besuche der örtlichen Eisdiele und Spieleabende runden das Programm ab.

Ein weiterer Bereich der Clubaktivitäten nahm die Teilnahme an verschiedenen Ausstellungen im In- und Ausland ein. Der Verein zeichnet sich durch ein sehr großes Spektrum an Hobbyrichtungen aus. Diesen immer gerecht zu werden ist nicht immer einfach und erfordert viel gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme.

Anschließend wurden zwei neue Vorstandmitglieder, Brigitte Müller und Bernd Kessler, als Ersatz für die Ausgeschiedenen gewählt. Zur weiteren Kassenprüferin bestimmte die Versammlung Anja Schmitt-Schumacher. Außerdem wurde der Ausschluss von zwei Mitgliedern wegen Beitragsrückständen beschlossen

 



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